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Leitungsschutzschalter

Leitungsschutzschalter (LS-Schalter, engl. MCB) schützen Leitungen und Endstromkreise vor Überlast und Kurzschluss und schalten im Fehlerfall ab. Bei deinschaltschrank.de finden Sie über 7.000 Leitungsschutzschalter für Hausinstallation, Industrie und Anlagenbau. Entscheidend für die Auswahl sind die Auslösecharakteristik (B für allgemeine Steckdosen- und Lichtstromkreise, C für Geräte mit höherem Einschaltstrom, D für stark induktive Lasten, K für Motor- und Trafokreise), der Bemessungsstrom In (üblich 6, 10, 13, 16, 20, 25, 32, 40, 50, 63 A), die Polzahl (1-, 2-, 3- und 4-polig) sowie das Bemessungsschaltvermögen (Icu, z. B. 4,5, 6 oder 10 kA). Das Sortiment umfasst Standard-LS-Schalter für 230/400 V ebenso wie spezielle Ausführungen für die Photovoltaik und Gleichstrom bis 1000 V (z. B. die ABB S800-Baureihe, 1- und 2-polig, K-Charakteristik, Icu = 4 kA). Achten Sie neben Charakteristik und Nennstrom auf die Baubreite in Teilungseinheiten (TE) und die passenden Systemkomponenten wie Sammelschienen, Hilfs- und Meldeschalter. Führende Hersteller sind im Programm; passendes Zubehör und Verteilertechnik ergänzen die Auswahl.




Was ist ein Leitungsschutzschalter?

Ein Leitungsschutzschalter (LS-Schalter, engl. MCB) schützt Leitungen und Endstromkreise vor Überlast und Kurzschluss und schaltet im Fehlerfall ab. Er ersetzt die Schmelzsicherung, ist wieder einschaltbar und sitzt auf der Hutschiene im Verteiler. Entscheidend für die Auswahl sind Auslösecharakteristik, Bemessungsstrom, Polzahl und Schaltvermögen.

Auslösecharakteristiken im Überblick

Charakteristik schnelle Auslösung bei Typischer Einsatz
B ca. 3–5 × In Steckdosen- und Lichtstromkreise, allgemeine Hausinstallation
C ca. 5–10 × In Geräte mit höherem Einschaltstrom (Leuchten, kleine Motoren)
D ca. 10–20 × In stark induktive/kapazitive Lasten, Transformatoren
K / Z Sonderfälle K: Motor-/Trafokreise · Z: empfindliche Elektronik

Leitungsschutzschalter auswählen – die wichtigsten Kriterien

  • Auslösecharakteristik (B, C, D, K/Z) nach Lastart.
  • Bemessungsstrom In (üblich 6, 10, 13, 16, 20, 25, 32, 40, 50, 63 A) nach Leitungsquerschnitt.
  • Polzahl (1-, 2-, 3- und 4-polig) je nach Netz.
  • Bemessungsschaltvermögen Icu (z. B. 4,5 / 6 / 10 kA) nach zu erwartendem Kurzschlussstrom.
  • Baubreite in Teilungseinheiten (TE) und passende Systemkomponenten (Sammelschienen, Hilfs-/Meldeschalter). Für Photovoltaik/Gleichstrom gibt es eigene DC-Ausführungen.

Hersteller & Sortiment bei deinschaltschrank.de

Wir führen über 7.000 Leitungsschutzschalter herstellerübergreifend – schwerpunktmäßig ABB (u. a. S200/S800) und Siemens (5SL/5SY), dazu AEG. Vom Standard-LS für 230/400 V bis zu speziellen DC-/PV-Ausführungen. Nennstrom, Charakteristik, Polzahl und Icu stehen im Datenblatt des jeweiligen Artikels.

Häufige Fragen

B- oder C-Charakteristik – was nehme ich?

B für normale Steckdosen- und Lichtstromkreise; C für Verbraucher mit höherem Einschaltstrom (z. B. Leuchtengruppen, kleine Motoren), die sonst B-Automaten unnötig auslösen würden.

Welcher Bemessungsstrom passt zu meiner Leitung?

Er richtet sich nach dem Leitungsquerschnitt und der Verlegeart – der LS-Schalter schützt die Leitung, darf sie also nicht überlasten. Faustwerte liefert die jeweilige Norm/Tabelle.

Was bedeutet Icu (Schaltvermögen)?

Der maximale Kurzschlussstrom, den der Schalter sicher abschalten kann (z. B. 6 kA). Er muss mindestens dem am Einbauort zu erwartenden Kurzschlussstrom entsprechen.

1-polig oder 3-polig?

1-polig für einzelne Wechselstromkreise, 3-polig für Drehstromabgänge; 1+N/3+N-Varianten trennen zusätzlich den Neutralleiter.

Gibt es LS-Schalter für Photovoltaik/Gleichstrom?

Ja, spezielle DC-Ausführungen (z. B. bis 1000 V DC) – normale AC-LS-Schalter sind für PV-Strings nicht geeignet.

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